Update unauthorized use of titles/US Doktortitel in Deutschland

I reported earlier on criminal investigations against Americans with doctorates who dared to call themselves Herr or Frau Doktor in Germany.

Now it appears the Kultusministerkonferenz has got its finger out and relaxed the rules. I may call myself Frau Doktor Marks instead of the previously permitted Frau Doktor (London) Marks.

With the criticism building up about the destruction of London for the 2012 Olympics, this could be a great benefit.

This is now binding in most German Länder.

TransatlanTicker has an entry – scroll down to Nachtrag for the 01.07.08 update (I think that is July, not January, since the entry is in German):

Inzwischen ist der Beschluss der Kultusministerkonferenz bezüglich “begünstigender Regelungen” bei der Führung ausländischer Hochschulgrade offiziell in Kraft und hier nachzulesen (PDF). Für die meisten Bundesländer ist der KMK-Beschluss bindend; in einigen müssen nun noch die entsprechenden Durchführungsverordnungen geändert werden. Neben den Wissenschaftlern, die an einer auf der Carnegie-Liste geführten US-Universität (siehe hier und hier) promoviert haben, dürfen nun auch Absolventen australischer, israelischer, japanischer und kanadischer Universitäten ihren dort erworbenen Doktortitel in der deutschen Abkürzung „Dr.“ ohne fachlichen Zusatz und Herkunftsbezeichnung führen. Die Zeiten, in denen das deutsche Doktorat dem Gesetzgeber als das einzig Wahre galt, sind nun also endlich vorbei.

Interestingly, the person who made criminal complaints against 40 academics who were using their titles was not a stickler for law, but one Herbert K., who had a 1970s doctorate from Toronto and had failed to have it recognized. He decided to change his tactics. It was only the Americans among the 40 academics who had the guts to protest and publicize the issue in the international press, so we must be grateful to them and Herbert K.

“Leider brachten nur die amerikanischen Wissenschaftler der MPG die Zivilcourage auf, sich zu wehren und an die internationale Presse zu gehen.” Der gewünschte Effekt trat trotzdem ein: Peinlich berührt ob der negativen Schlagzeilen konnte die KMK die Grundsätze zur Führung ausländischer Hochschulgrade nun plötzlich ganz fix ändern. Und da neben amerikanischen auch kanadische Universitäten als gleichwertig anerkannt sind, darf sich K. nun endlich so nennen, wie er es schon immer wollte. Hut ab vor diesem genialen Coup und noch einmal vielen Dank für den Anruf.

Here is the KMK document (German PDF).

(Thanks to a comment under my earlier entry)

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *